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Hat geholfen bei Panikattacken

29. April 2024

Symptome

33-Jährige Klientin. Symptome kommen ohne Vorwarnung. Äussern sich durch ein Engegefühl in der Brust, Gesichtsfeldeinschränkung, kann dann nicht mehr sprechen und erstarrt. Treten oft auf, wenn sie mit ihrem Hund unterwegs ist, aber auch ohne ihn. Klientin weiss nicht, weshalb diese Attacken passieren und ist deshalb oft ängstlich und meidet Situationen, um den Panikattacken zu entgehen. Dadurch fühlt sie sich im Alltag eingeschränkt und überfordert.

Bisherige Massnahmen

Klientin hat mehrjährige Erfahrung mit ambulanten – und stationären psychiatrischen Behandlungen. Phasenweise Medikamenteneinnahme. Aktuell keine Medikamente. Nahm aus all den Massnahmen Body-Scan als Entspannungsmethode mit, welchen sie unregelmässig anwendet. Ansonsten haben ihr diese Behandlungen bis jetzt nicht wirklich geholfen.

Verlauf

Die Klientin möchte über die Kinesiologie mehr über ihre Ängste erfahren und wünscht eine Reduktion ihrer Panikattacken.

In der ersten Sitzung findet ein Kennenlernen statt. Über den Muskeltest erfährt die Klientin, dass ihre Ängste etwas mit ihrer Familie mütterlicherseits zu tun haben und dass es um mehr Abgrenzung ihrerseits geht. Sie will bei aufkommenden Panikattacken versuchen, sich auf ihren Atem zu konzentrieren um dann bewusst tiefer durchzuatmen.

In der Folgesitzung arbeiten wir bewusst mit einer Panikattacke, an die sie sich erinnern kann. Als Zusatzinformation tritt ein Glaubensmuster zum Vorschein „Ich mache zu wenig – ich mache nie genug.“ Auch hier zeigt der Muskeltest, dass es sich um ein übernommenes Thema aus der Familie ihrer Mutter handelt. Eine weitere blockierende Einstellung wird gewandelt und die Klientin nimmt daraus mit, dass sie weiss, was für sie richtig ist und dass sie sich vertrauen darf. Eine Blütenmischung, welche sie für 7 Tage einnehmen soll, unterstützt sie in diesem Prozess.

Über einen erneuten Einstieg mit einer Panikattacken-Situation kommt in der dritten Sitzung das Thema Wut zum Vorschein. Diese Gefühle kennt sie aus ihrer Kindheit und hat diese dazumal oft unterdrücken müssen. Es wurde ihr damals suggeriert, dass mit ihr etwas nicht in Ordnung sei. Dadurch haben sich diese unterdrückten Emotionen in ihr angestaut und führten unter anderem zu mehreren Krisen mit Klinikaufenthalten. Während dieser dritten Sitzung beginnt die Klientin einen anderen Zugang zu ihrer Wut zu bekommen und realisiert bzw. fühlt nun, dass mit ihr alles in Ordnung ist und dass auch ihre Gefühle von damals real und richtig waren. Diese Erkenntnisse bringt der Klientin eine enorme Erleichterung und öffnen den Weg in die gewünschte Veränderung. Wenn es gelingt, diese Wut zu transformieren, dann wandelt sie sich zum Mut in uns (s. auch Blog-Beitrag zum Leber-Meridian https://baumklang.ch/chinesische-medizin/leber-meridian-der-kreative-freigeist/ und zum Gallenblasen-Meridian https://baumklang.ch/chinesische-medizin/gallenblasen-meridian-der-entschlossene-general/). Als Hausaufgabe soll sich die Klientin nun mit ihren Wutgefühlen auseinandersetzen. Es geht darum, diese Gefühle bewusster wahrzunehmen und darüber zu reflektieren, wie sie diese Emotionen kreativ ausdrücken könnte. Wir besprechen Beispiele, wie und wo Übungsfelder zu nutzen sind.

In der Folgesitzung berichtet die Klientin, dass sie sich seit der letzten Sitzung ganz anders fühle – freier und ruhiger. Auch ihr Umfeld am Arbeitsplatz und Partner oder ihre Freunde nehmen sie verändert wahr und seien teilweise irritiert darüber.

Auch in der fünften Sitzung hält diese Veränderung an und die Klientin freut sich darüber, auch wenn sie dem Ganzen noch nicht so richtig traut. Wir arbeiten nun daran, diese Fortschritte zu vertiefen und zu verankern.

Es mag überraschend erscheinen, dass langjährige psychische Symptome in so kurzer Zeit eine deutliche Veränderung erfahren können. Die kinesiologischen Methoden wirken auf verschiedenen Ebenen und beeinflussen daher sowohl unser Bewusstsein als auch unser Unterbewusstsein auf vielschichtige Weise. Durch den Muskeltest bestimmt der Klient selbst, welche Methoden angewendet werden sollen.

Hier ist anzumerken, dass Kinesiologie eine komplementäre Therapiemethode darstellt, die idealerweise zur schulmedizinischen Behandlung ergänzend eingesetzt wird. In ähnlichen Fällen wird dringend empfohlen, psychologische oder andere ärztliche Behandlungen fortzusetzen und bei Bedarf zusätzlich Kinesiologiesitzungen in Anspruch zu nehmen.

Ursula

Als Mutter, Freundin, Arbeitskollegin, Vorgesetzte und Mensch bin ich bestrebt mich stetig weiter zu entwickeln und meinem Herzen zu folgen.

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