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5 Elemente

7. April 2022

Die Entstehung der 5 Elemente erklärt sich aus der chinesischen Weisheitslehre. Sie baut auf dem TAO auf und beschreibt, wie die Natur auf Erden zusammenspielt. Danach lassen sich alle Naturphänomene in die großen Umwandlungen aufteilen. Diese fünf Elemente (genauer: Prozesse) sind nicht statisch, sondern unterliegen der ständigen Änderung und Umwandlung und stehen in einer zeugenden und zehrenden Beziehung zueinander. Auf diese lassen sich die Umwelt und die Naturgesetze zurückführen. Alles entsteht aus Allem und ist über die verschiedenenen Wandlungsphasen vereint im untrennbaren Ganzen. Aus dem TAO entstehen zwei Teilaspekte, zwei polare Kräfte, das Yin und das Yang.

5 Elemente

Die 5 Elemente sind eine weitere Unterteilung von Yin und Yang in 5 unterschiedliche Energieformen. Jedem Element werden bestimmte Aspekte des Lebens und mit diesen in Zusammenhang stehend – körperliche, geistige und seelische Funktionsbereiche des Menschen zugeordnet.

Wechselwirkung zwischen den Elementen

Die fünf Elemente stellen Wandlungsphasen von Prozessen oder Handlungsqualitäten dar. Sie stehen in beständigen, festgelegten Wechselwirkungen zueinander.

Sind die Elemente und ihre Energien in unharmonischem Zusammenspiel und damit im Ungleichgewicht, führt dies zu Schwächung, Unwohlsein, psychischer Unausgeglichenheit bis hin zu Krankheit.

In Harmonie fühlt sich der Mensch kraftvoll, augeglichen und gesund.

Wesentliche Wechselwirkungen sind:

Tabelle 1

Feuer erzeugt Erde durch Asche, schmilzt aber Metall.

Erde enthält Metall, saugt jedoch Wasser auf.

Metall erzeugt Wasser durch Kondensation, schneidet aber Holz.

Wasser hilft Holz zu wachsen, löscht jedoch Feuer.

Holz verbrennt im Feuer, schwächt jedoch die Erde.

Weitere Wechselbeziehungen sind folgende:

Die Erde korrigiert, wenn Wasser droht das Metall auszuspülen. Das Metall korrigiert, wenn das Holz droht, das Wasser zu verbrauchen. Das Wasser korrigiert, wenn das Feuer droht das Holz zu verbrennen. Das Holz korrigiert, wenn die Erde droht das Feuer zu löschen. Das Feuer korrigiert, wenn das Metall droht die Erde zu zerstören.

Der Nähr- oder Mutter-Kind-Zyklus

Der Nähr- oder Hervorbringungszyklus oder auch Mutter-Kind-Zyklus beschreibt die natürliche Abfolge der 5 Elemente (Wandlungsphasen) entsprechend dem Lauf der Jahreszeiten und dem Wandlungsprozess der Pflanzen. Der Hervorbringungszyklus besagt, dass jedes Element aus dem hervorgehenden erzeugt wird und dass jedes Element sich in das nächstfolgende umwandelt. Ein Element erschafft das andere, wie die Mutter das Kind. Es gibt seine Kraft weiter und trägt zu dessen Wachstum bei. Ist ein Element schwach, gibt es diese Schwäche weiter. Hat ein Element zu viel Energie, versucht es diese weiterzugeben. (s. Tabelle Nr. 1, äussere Pfeile)

Der Kontroll- oder Grossvater-Enkel-Zyklus

Der Kontroll- oder Überwindungszyklus oder auch Großvater-Enkel-Zyklus beschreibt die gegenseitige Regulation der Fünf Elemente (Wandlungsphasen). In diesem Zyklus ist das Kontrollierende im Regelfall das Stärkere: Holz kontrolliert Erde (es durchdringt sie mit seinen Wurzeln) usw. Der Kontrollzyklus wiederum steht dafür, dass jedes Element vom vorvorigen (der „Großvater“) reguliert wird, so dass es nicht zu stark wird. Im Alten China waren die Grossväter und Grossmütter für die Erziehung der Enkelkinder zuständig. In diesem Zyklus kontrolliert ein Element das übernächste. (in der Tabelle 1 die inneren Pfeile)

Beide Zyklen tragen in der Regel gemeinsam zur Selbstregulation der Fünf Elemente und damit zu einem gesunden, dynamischen Gleichgewicht bei.

Entgleisungen

Das harmonische, dynamische Wechselspiel zwischen den Elementen kann aber auf vielerlei Weise entgleisen, so dass die Elemente nicht mehr regulär miteinander interagieren können.

Unzureichende Hervorbringung

„Die Mutter nährt das Kind nicht“

In diesem Fall ist der Hervorbringerzyklus an einer Stelle nicht mehr wirksam. So wird z.B. aus zu wenig Holz nicht genug Feuer erzeugt, „aus Frühling wird kein Sommer“ oder die Leber-Energie (Holz) nährt das Herz (Feuer) nicht.

Unzureichende Kontrolle

Die „Großmutter“ verliert hier ihre regulierende Kraft, so dass das „Enkelkind“ zu stark wird. Hier in diesem Fall ist das Metall zu schwach, um das Holz zu kontrollieren, so dass das Holz übermässig stark wird.

Übermäßige Kontrolle

„Zerstörungszyklus“

Hier wird einer der kontrollierenden Pfeile und die dazugehörige „Großmutter“ übermächtig, so dass das „Enkelkind“ sich nicht entwickeln kann. Wir sprechen dann von „Zerstörung“, was die schwerwiegendste und am schwersten zu regulierende Entgleisung ist.

Erschöpfungszyklus

Die Umkehrung des Mutter-Kind-Zyklus (s. Tabelle 1, gegenläufige Pfeile!)

„Das Kind erschöpft die Mutter“: Das Kind-Element, hier zum Beispiel das Holz, ist zu stark geworden und entzieht der Mutter, hier dem Wasser, die Energie, so dass die Mutter immer schwächer wird.

Überwältigungs- oder Beleidigungszyklus

Die Umkehrung des Kontrollzyklus (s. Tabelle 1, gegenläufige Pfeile!)

Hier wird ein Enkelkind so stark, dass es die „Großmutter“ „beleidigt“ – es lässt sich nicht mehr von ihr kontrollieren. Hier: Wasser „beleidigt “ oder überwältigt Erde.

Regulation

In jedem Fall wird es bei der Regulation darum gehen, das natürliche Zusammenspiel der 5 Elemente auf Basis von Hervorbringungs- und Kontrollzyklus wiederherzustellen. Dafür gibt es je nach Kontext eine ganze Reihe unterschiedlicher Interventionen. In der Akupunktur werden zum Beispiel die sogenannten Elementepunkte auf den Meridianen dafür verwendet. Die Kinesiologie hat die Lehre der 5 Elemente und die Akupunktur-Korrekturmöglichkeiten integriert. Sie verwendet jedoch keine invasiven Methoden wie Nadeln sondern stumpfe Instrumente, die an der Hautoberfläche stimmulieren.

Die 5 Elemente und ihre Zuordnung

Holz

  • Leber-Meridian Yin

Der kreative Freigeist, Träume & Visionen, Aggression als bewusstes Erschaffer-Werkzeug, Kreativität, Chaos und Transformation.

Im unharmonischen Zustand: Wut gegen aussen, Ärger, Vergiftung, hoher Muskeltonus, steife Gelenke, Tendenz zu Kopfschmerzen, Migräne, Augenproblemen, Menstruationsproblemen, Leberentzündung, gelbes Augenweiss, dicke Unterlippen, weisse Flecken an den Fingernägeln

  • Gallenblasen-Meridian Yang

Der entschlossene General, Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, Delegationsfähigkeit, fruchtbares Verhältnis zwischen Flexibilität & Beharrlichkeit. Gleichzeitig den Überblick & den Fokus wahren.

Im unharmonischen Zustand Zaudern, Zögern, Wut gegen innen, Energiestau, unterdückte Kreativität, Orientierungslosigkeit, Nacken- oder Schulterverspannungen, Gallenprobleme, gelbiche Färbung von Zähne und Mund, Falten in den Mundwinkeln, unterschiedliche Form der Augenbrauen

zugeordnete Themen zum Holz-Element

Jahreszeit: Frühling

Neustart, Neubeginn und Geburt. Die Natur erwacht aus der Winterstarre. Das Leben kehrt zurück. Der Drang nach Bewegung, „Frühlingsgefühle“ kommen hervor, Hochstimmung, Aufbruch und Neubeginn . Symbol ist der Baum, der bedeutet, verwurzelt- und geerdet zu sein. Es geht um wachsen, geschmeidig sein, sich stark & beständig fühlen, Anpassungsfähigkeit, seinen eigenen fliessenden Lebenszyklus leben. Aus dem Samen wird der Baum, dessen Lebensplan er als Idee bereits im Samen trägt.

Dem Holz zugeordnete Emotionen sind: Reizbarkeit, Wut, Groll, Zorn, Aggression und Schreien.

Feuer

Wird in herrschendes – und dienendes Feuer unterteilt.

herrschendes Feuer:

  • Herz-Meridian Yin

Klares Erkennen & Verstehen, der leidenschaftliche Kaiser, Begeisterung.

Im unharmonischen Zustand: wenig Begeisterungsfähigkeit, wenig Freude & Lust, ver-schlossenes oder zu offenes Herz, Depression, Kurzatmigkeit, über lange Zeit bestehende emotionale Probleme und Sorgen, gebroch-enes Herz, unerfüllte Liebe, Tendenz schnell zu Schwitzen, Schlaflosigkeit, Anfälligkeit für Herzanfälle, Herzprobleme, Thrombosen in den Herzkranzgefässen, blaurote Verfärbung an den Lippen, Ohren, Wangen & Nasenflügeln, herabhängen der Augenlider.

  • Dünndarm-Meridian Yang

Trennende Klarheit, unterscheidet Wichtiges von Unwichtigem, Bauchgehirn.

Im unharmonischen Zustand: Isoliertsein, Mühe beim Trennen/Verbinden von Gedanken & Gefühlen, Kalk-Schulter, steife Halswirbelsäule, Leaky-Gut-Syndrom, Durchfall, schwaches Immunsystem, Tendenz zu Allergien, trockene Zunge, bräunliche Verfärbung an Ohren, Mund & Zunge.

dienendes Feuer:

  • Perikard-Meridian Yin

Beschützer & Tor zum Herzen, Minister der Freude , verbindet Lust und Liebe.

Im unharmonischen Zustand: Überempfindlichkeit, oder Gefühlskälte, Abgestumpftheit, keine Lebensfreude, Zurückgezogenheit, alte angestaute Emotionen, Schwierigkeiten mit Nähe, Intimität & erfüllender Sexualität, Myome, Durchblutungsprobleme, Tendenz zu Schwindel, hohem – oder niederem Blutdruck, Anfälligkeit für Herzbeschwerden, blasse Ohren, eingesunkene Augenhöfe mit schwarz-bräunlicher Verfärbung.

  • 3-Fach-Erwärmer Yang

Gesamtkoordinator im System, Immunität & Wiederstandskraft auf allen Ebenen, Treue zu sich selbst.

Im unharmonischen Zustand: schnell aus dem Gleichgewicht, Zwiespalt & Zerissenheit, Empfindlichkeit gegen äussere Einflüsse wie Wind oder emotionale An-/Übergriffe, Tendenz zu Stoffwechsel-problemen, kalte Füsse und Hände.

zugeordnete Themen zum Feuer-Element:

Jahreszeit: Sommer

Die Natur offenbart sich in der Phase der Vollendung. Die Pflanzenwelt stoppt ihr Wachstum, um sich nun in voller Farbenkraft zu zeigen. Die Früchte, die herangewachsen sind, kommen zur Reife. Funkensprühende Lebensenergie, Feuer und Flamme sein, Klares Denken, Fühlen und Handeln. Es geht um Erkenntnis, Bewusstsein, Überzeugung und Moral. Um leben in der Gegenwart. Dazu gehören die Anerkennung und die Annahme von sich selbst, das leben von Freude, Glück und Liebe, im Ausdruck von Singen & Tanzen.

Dem Feuer zugeordnete Emotionen sind: Freude, Lachen, Liebe und Hass.

Erde

  • Milz-Pankreas-Meridian Yin

Innere Mitte, Gleichgewicht, Stabilität, Güte & Gelassenheit, das Leben geniessen, die Süsse des Lebens, Klarheit, kennt eigene Identität innerlich & äusserlich.

Im unharmonischen Zustand: Tendenz zu depressivem Gemüt, Grübeln & geistige instabilität, Müdigkeit, schwachem Bindegewebe, Schwere in den Gliedmassen, Blutarmut, Tendenz zu Bauchspeicheldrüdenentzündung, chronischen Krankheiten, Tendenz zu Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, hochgezogene Oberlippe, zerknitterte Gesichtshaut, Symptome treten überwiegend auf der linken Körperseite auf.

  • Magen-Meridian Yang

Appetit auf das Leben, die Kunst des Jagens, Biss haben, zufriedenstellende Versorgungsbilanz, hohe Ausdauer- & Konzentrationsfähigkeit, geistige, emotionale & finanzielle Unabhängigkeit, Neugier, Umsetzer, Macher.

Im unharmonischen Zustand: Egozentriertheit, wenig Antrieb, geringe Selbständigkeit/-Verantwortung, wenig Durchhaltevermögen, schwache Beine, Gelenkprobleme (u.a. li Schulterblatt!) Tendenz zu Verstopfung, Völlegefühl, Gastritis, Magenschleimhautreizung, Sodbrennen, Durchfall, geröteter Nase, trockenen Lippen, eingefallenen Wangen, Zahnfleischentzündungen, Zähneknirschen nachts, Kieferverspannung.

zugeordnete Themen zum Erd-Element:

Jahreszeit: Spätsommer

Es ist die Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst. Es geht um das Sammeln, Verarbeiten und Selektieren. Die Innen- und Rückschau bzw. der Ausblick zählen. Die Ernte der Früchte, das Füllen der Kornspeicher. Erntedankfeiern, laue Sommerabende, kühlere Nächte. Alles ist rund, bleibt im Zentrum, dreht sich um seine eigene Mitte. Das Zurückziehen in die eigene Stube, Geborgenheit, geerdet sein, sich sicher fühlen rückt ins Zentrum.

Der Erde zugeordnete Emotionen sind: Empathie, Mitgefühl und Singen.

Metall

  • Lungen-Meridian Yin

Wertschätzen, Zuversicht, das grosse ja zum Leben, Geburt – der 1. Atem-zug & der 1. Schrei, sich wohl in seiner Haut fühlen, starke Vitalität und gute Immunität, Offenheit & Kommunikation.

Im unharmonischen Zustand: depressives Verhalten, fragile Konstitution, schwache Grenzziehung, vieles wird persönlich genommen, übertriebener Egoismus, häufiges Überschreiten von Grenzen anderer, sich öffnen – und aufrichtiger Kontakt fallen schwer, mangelnde Kommunikation, chronischer Kummer/Ärger, Mundgeruch, Tendenz zu Schulter- & Nackenverspannung, Übergewicht, oder Anorexie, schwaches Immun- & Lymphsystem.

  • Dickdarm-Meridian Yang

Die Kraft des „Nein“, festhalten, was wertvoll ist, loslassen, was nicht gewählt wurde, Fähigkeit abzuschliessen, gesundes Abgrenzungs-vermögen, starke Verdauung, robuste Immunität.

Im unharmonischen Zustand: hoher Muskeltonus, geringe Flexibilität, Tendenz zu Kontrollzwang und Perfektionismus, leicht manipulierbar, geringes Durchhaltevermögen, Schlechte Verarbeitung von Eindrücken, hängenbleiben in der Vergangenheit, viele Schuldgefühle, Schulterschmerzen, Armschmerzen, Tendenz zu Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, aber auch Verstopfung (auch von der Nase, die Nase voll haben), Reizdarm, Trockene Zunge, Tendenz zu kariösen Zähnen.

zugeordnete Themen zum Metall-Element:

Jahreszeit: Herbst

Im Herbst werden die Tage sichtbar kürzer. Unsere Energie richtet sich nach innen. Eine Zeit wo wir den langen, warmen Tagen nachtrauern, aber auch die Sicht auf die Zukunft lenken. Kondensation und Konzentration, Wechselwirkung von Anspannung und Entspannung, wie bei der Atmung. Lässt ein Pulsieren des Lebens entstehen. Pulsieren und Ausdehnung findet auch im Universum statt, mit welchem wir in Verbindung stehen.Ordnung schaffen und Struktur annehmen sind Begriffe, die dieses Element kennzeichnet.

Dem Metall zugeordnete Emotionen sind: Trauer, Schuld, Bedauern, tiefes Seufzen und Weinen.

Wasser

  • Nieren-Meridian Yin

Das Potential entfalten, seiner Mission folgen, Urvertrauen, gesunder Mut, Selbstvertrauen & Authentizität, einen Standpunkt haben und ihn durchstehen können, eigenständig, unabhängig und autark, hohes Durchaltevermögen.

Im unharmonischen Zustand: Unsicherheit, viele Ängste bis hin zu Angststörungen, geringes Selbstbewusstsein, Tendenz zu Überlastung/Burnout, Ohrensausen, Tinnitus, Hörstürze, Nasennebenhöhlenentzündungen, Tendenz zu Blasenentzündungen, Kopfschmerzen, Migräne, Haarausfall, schwachen Füssen, Knien & Beine, Tendenz zu kalten Füssen, Instabilität in den Sprunggelenken, Kälteempfindlichkeit, wenig Energie, dunkle, aufgeschollene Augenränder, frühzeitiges Altern.

  • Blasen-Meridian Yang

Gesunder Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, feines Gespür für die physische und psychische Belastbarkeit und entsprechend hohe Belastbarkeit und Stresstoleranz, grosser Kampfgeist, wenn dies notwendig ist, Zulassen von Gefühlen und Schwäche, Reinigung des Körpers von Schlacken und Giftstoffen.

Im unharmonischen Zustand: Tendenz zu Überaktivität oder Apathie, gerät schnell aus der Ruhe, wirft schnell „das Handtuch hin“ – kann sich Herausforderungen nicht stellen, verliert schnell die Nerven, ist nachtragend, nächtlicher Harndrang, Stressinkontinenz, erhöhter Augendruck, unklares Sehen, Fliessschnupfen, Tendenz zu Verspannungen, Nackenschmerzen, Kreuzschmerzen, Schlafstörungen, vermehrtes Schwitzen, Blutdruckschwankungen, kleiner Mund, blassrosagefärbte Augenhöfe.

zugeordnete Themen zum Wasser-Element:

Jahreszeit: Winter

Im Winter stagniert das Leben, in der Kälte oder unter der Schneedecke. Die Gedanken gehen nach innen, bis hin zur Frage „wer bin ich?“ Symbol des Wassers ist das Samenkorn. Auf engem Raum liegt viel Erbinformation. Dies ist all das, was von den Vorfahren weitergegeben wird. Hier ist die Zeit zwischen Leben und Tod und Tod und Leben. Die Kraft des Wassers ist nach unten gerichtet. Unsere Herkunft ist das Wasser und so entspricht auch die Salzkonzentration in unseren Körpern dem Salz der Weltmeere.

Dem Wasser zugeordnete Emotionen sind Furcht, Angst und Stöhnen

Bedeutung der rechten & linken Körperseiten

Unser Körper kann gemäss Yin & Yang betrachtet werden. Die rechte Körperseite ist dem Yang-Prinzip zugeordnet, die linke Körperhälfte dem Yin-Prinzip.

rechte Körperseite:

Sie symbolisiert das Ego, das Männliche, den Vater, den Geist, das Licht, den Tag, das Tagbewusstsein, das Wachsein, das Gebende, die Inspiration, die Intelligenz, die Logik, die Analyse, die Sprache, die Aktivität, die Aktion, das lineare Denken, die Detailfassung, der Intellekt, die Aussenwelt, die Zukunft, das Positive, die Zeugung, den Animus, das Feuer, die Härte,die Ausdehnung, die Extraversion, die Stabilität, die Ojektivität, den Egoismus, das Kunstruktive usw.

linke Körperseite:

Sie symbolisiert die Seele, das Weibliche, die Mutter, die Materie, die Dunkelheit, die Nacht, das Unterbewusstsein, das Schlafen, das Nehmende, die Intuition, den Instinkt, die Symbolik, die Synthese, die Musik, die Passivität, die Innnenwelt, die Vergangenheit, das Negative, die Empfängnis, die Anima, das Wasser, die Weichheit, die Regression, die Introversion, die Lbilität, die Subjektivität, den Altruismus, das Destruktive, usw.

Die Nervenstränge der beiden Körperhälften überkreuzen sich im Hirnstamm auf ihrem Weg vom Gehirn ins Rückenmark und in den Körper. Somit steuert die linke Gehirnhälfte (das logische Gehirn) die rechte Körperseite und die rechte Gehirnhälfte (das Gestalthirn) die linke Körperhälfte.

5 Elemente und Kinesiologie

Ist ein Mensch in seinem Element, steht er in Verbindung mit seiner wahren Natur und befindet sich im Einklang mit sich selbst und seiner Umgebung. Er weiss und akzeptiert, wer er ist, was er vom Leben wünscht und wozu er fähig ist. Er kennt seine Beschränkungen und weiss daraus wie er seine Ziele am Besten erreichen kann. Gleichzeitig birgt das Leben viele Krisen und Herausforderungen. Aber sind es nicht gerade diese Wendepunkte, welche uns rückwirkend betrachtet auch weiter bringen? So ist der Zustand der Elemente, wie oben bereits erwähnt, kein statischer Zustand sondern ständiges in Bewegung sein zwischen einem ausgeglichenen und einem unharmonischen Befinden. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Menschen diese Ungleichgewichte wahrzunehmen und Gegensteuer zu geben. Sei es in sich alleine oder durch in Anspruchnahme von Hilfe im Aussen.

Die Kinesiologie hat die 5 Elementenlehre als Grundlage integriert und deren Gesetze fliessen in die Bearbeitungsmethoden mit ein. So ist diese Methode eine hilfreiche Unterstützung beim Wiederfinden und stärken der inneren Ausgeglichenheit und Harmonie.

Ursula

Als Mutter, Freundin, Arbeitskollegin, Vorgesetzte und Mensch bin ich bestrebt mich stetig weiter zu entwickeln und meinem Herzen zu folgen.

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