«Was ich fühle und wie ich fühle, ist die Essenz meiner Erfahrungen und als solche auch die Essenz meiner Vorwärtsentwicklung und meiner Rückschritte.» (Juhan S.)
„Allumfassende Liebe ist der Zustand, in dem Körper, Seele und Geist im Gleichgewicht und integriert sind. Dann ist das Ideal erreicht: vollkommene Gesundheit. Erst wenn Menschen in Freiheit handeln, ohne dass sie von vorgegebenen Vorstellungen oder Verhaltensmustern geleitet sind, können sie wirklich verantwortlich handeln und auch bedingungslos lieben. Kinesiologie trägt dazu bei, dass Menschen sowohl sich selbst verändern, als auch anderen dazu verhelfen können. Das geschieht, indem eigene negative Verhaltensmuster aufgedeckt und durch Anwendung von Affirmationen, Blütenessenzen und Stimmgabeln verändern können.“ (Richard D. Utt)
Richard Utt hat ein ausgefeiltes und tausendfach erprobtes Zusammenspiel zwischen Meridian-Koordinaten und Blütenessenzen sowie Einstellungen und Emotionen zusammengetragen. Dabei fliesst das Wissen aus der Bachblüten-Therapie ein und wurde mit Busch- und Wüstenblüten erweitert.
In der Applied Physiologie (AP)- Kinesiologie sind es insgesamt 96 Blütenessenzen und diesen zugeordnete Gefühls- & Gedankenformen. Die Busch- und Wüstenblüten stellen darüber hinaus noch weitere Essenzen zur Verfügung.
Wie ist der Einsatz dieser Essenzen zu verstehen?
Sie können mittels Abfrage von Koordinaten über den Muskeltest als Emotion oder Gedankenform einem in der Therapie zu bearbeitenden Thema zugeordnet werden, bzw. sie können ergänzende Informationen zum zu lösenden Problem liefern.
Beispiel:
Klientin kommt mit folgendem Thema: Allgemeine Erschöpfung, Gleichgültigkeit. Zustand fühlt sich aber neu an. Sie könne während dieser Gleichgültigkeit lächeln, habe trotzdem die Kraft etwas zu sagen, gerate aber nicht mehr in Rage. Im Gespräch kommen wir gemeinsam zur Erkenntnis, dass ihr dieser veränderte Zustand Sorgen bereite und sie nicht so recht wisse, wie sie diese Veränderung einordnen soll. Resultiere daraus die Erschöpfung oder gehe es um etwas Anderes? Könnte es sein, dass sie diese Wandlung in Richtung mehr Gelassenheit als positive Wandlung akzeptieren soll?
Mittels dem Muskeltest schält sich das Ziel «Wandlung annehmen» heraus. Im Weiteren resultiert über den Muskeltest folgende Meridian-Kombination: Magen-Meridian & Blasen-Meridian. Daraus ergibt sich folgende Emotionen: «zurückgewiesen»
Auf Nachfrage (was diese Emotion für sie bedeute? Ob sie dieses Wort an eine Situation in ihrem Leben erinnern würde?) erinnert sich die Klientin an ihre Kindheit, wo sie von ihrer Mutter oft zurückgewiesen wurde. Während dem Besprechen dieser Emotion kommen plötzlich Gefühle von damals hoch.
Erkennen und wandeln von tieferliegenden Emotionen
Es geht hier nicht darum einen Schuldigen für unsere Gefühle und Emotionen zu finden. Nein, es geht darum, unsere Gefühle überhaupt zu erkennen und sie in den heutigen Zusammenhang zu bringen. Wahrzunehmen, dass vermeintlich wenig bedeutsame Momente in unserem Leben nachhaltige Wirkungen hinterlassen und sich in unseren Zellen abgespeichert haben. Dies, um dann vielleicht viel später; in ganz anderem Zusammenhang; als Blockade oder Hemmschuh wieder zum Vorschein zu kommen, ohne, dass wir uns der wirklichen Ursache bewusst sind. Nun ist das Ziel, die Emotion von damals wahrzunehmen und zu erkennen, dass uns seinerzeit das Verdrängen der Emotion geholfen hat, mit der damals unangenehmen Situation fertigzuwerden. Im Hier und jetzt hilft diese Verdrängung aber nicht mehr, sondern wird zum Hemmschuh. Nun darf der Betroffene die Emotion nochmals wahrnehmen und annehmen, um sie schliesslich endgültig loszulassen.
Dafür dient ein von Richard Utt spezifisch konstruierter Satz-Rahmen, welcher teilweise mehrmals wiederholt gesprochen wird, um auf mehrere Schichten unsers Wesens einwirken zu können und den Prozess so mehrschichtig zu unterstützen. Dabei wird zuerst das Problem zur Emotion beschrieben. Danach wird die positive
Zielrichtung ergänzt, welche durch das Loslassen der Emotion möglich wird. Am Beispiel «zurückgewiesen» ist die positive Affirmation: «Mut gewinnen, mich in Beharrlichkeit und Anpassungsfähigkeit und mit starkem Glauben im Leben zu verwirklichen.»
Integrieren und Transferieren
Die Verbindung zum ursprünglichen Thema zeigt sich hier dadurch, dass der Betroffene sich trotz früherer «Zurückweisung» im Leben dasjenige «einverleiben» oder nehmen darf, woran er oder sie glaubt. Ergänzend die nötige Beharrlichkeit sowie die Geduld dazu zu entwickelt, den ein solcher Prozess mit sich bringt. Letztlich entscheidet der Mensch selbst, was für ihn sinnhaft und im Leben förderlich ist.
Gemäss Muskeltest wird eruiert, in welchem Ausmass der Klient (wann und wie oft) das Satzgebilde mit der entsprechenden Emotion durchliest. Dies, um den Weg zur positiven Affirmation zu festigen und zu vertiefen. Dazu wird ebenfalls mittels Muskeltest eruiert, ob der Klient noch von der Essenz einnehmen soll (natürlich nur mit dem Einverständnis des Klienten!).
In der Literatur gibt es neben Richard Utt` s Texten noch weitere Bücher/Nachschlagwerke mit körperlichen, emotionalen oder mentalen Bezügen zu den einzelnen Blüten.
Dies ist ein kleiner Ausschnitt, wie Blütenessenzen in der AP-Kinesiologie eingesetzt werden können.
Wenn du neugierig geworden bist und dies selbst erfahren möchtest, melde dich zu einem Termin an.
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