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Kinesiologische Balance

3. April 2022

Ein Trendbegriff „Work-Life-Balance“. Doch wie erreichen wir dieses Gleichgewicht? Kinesiologische Methoden unterstützen und helfen dir dabei, dein persönliches Gleichgewicht auszuloten und zu finden. Sie bieten dir Instrumente und Möglichkeiten, in Balance zu leben.

Wie funktioniert eine Kinesiologische Balance?

Gespräch:

Innerhalb des Vorgesprächs wird gemeinsam mit dir ein mögliches Thema oder ein Ziel bestimmt, welches du bearbeiten – respektive welches du erreichen möchtest. Du kannst aber auch aus einem Gefühl heraus – oder mit einem inneren Zielbild in eine kinesiologische Balance einsteigen.

Muskeltest:

Mit dem Muskeltest hat die Kinesiologie ein Instrument zur Verfügung, welches dein System zu lesen vermag. Die kinesiologischen Muskeltests spiegeln den Zustand deines energetischen Gleichgewichts und machen ihn so auch für dich sicht- und erlebbar. Damit der Muskeltest richtig funktioniert, braucht es die besondere Aufmerksamkeit der Therapeutin, welche diesen wie eine neue Sprache zu lesen gelernt hat. Dadurch wird sie zur richtigen Intervention gelenkt, welche du im Moment benötigts, um dein System auszugleichen.

„Stolpersteine“, die uns an der eigenen Balance hindern

Da wir Menschen das Ergebnis unsererer Erfahrungen sind, hat sich im Laufe des Lebens so Einiges in uns abgespeichert. Dies sind in der Regel Emotionen oder Bilder aus vergangenenen Ereignissen. Oft haben wir diese in unser Unterbewusstsein verdrängt, um damals (in der Kindheit usw.) zu überleben. Unsere Zellen erinnern sich aber stets daran und die Themen werden uns solange im Aussen gespiegelt, bis wir sie „erlöst“ haben. Über die Spiegel im Aussen wird uns aufgezeigt, welche unerlösten Themen oder welches Veränderungspotential noch in uns liegen. Nicht umsonst hören oder lesen wir zum Beispiel in östlichen Weisheitslehren davon, dass wir lernen sollen, Loszulassen. Es geht genau darum, vergangene Abspeicherungen zu verabschieden, damit wir mehr aus dem Jetzt heraus zu leben und zu agieren fähig sind.

Einstieg in eine Kinesiologische Balance

Anhand eines Fallbeispiels beschreibe ich einen möglichen Ablauf:

Thema eines Klienten:

Er fühlt sich unkonzentriert und verzettelt. Daraus entstehen wiederholt Konzentrationsprobleme. Der Klient hat sich dazu in den letzten Tagen seinen Fuss angestossen. Dies sei ebenfalls aus dieser Unkonzentriertheit heraus geschehen.

Ziel des Klienten:

Er möchte sich besser konzentrieren – und fokussieren können. Er möchte fähig sein, aus einer inneren Ruhe und Klarheit heraus zu denken und zu agieren.

Ich führe Vortests durch um zu prüfen, ob sein Muskelsystem richtig antwortet. In der Applied Physiologie wird neben dem Muskeltest mit den beiden grössten Gelenken im Körper; dem Hüft- & dem Kiefergelenk; gearbeitet. Deshalb werden diese beiden Gelenke bei der Therapeutin und das Hüftgelenk beim Klienten auch geprüft. Dies, um zu erfahren, ob diese Gelenke in Balance sind. Dazu teste ich, ob der Klient genügend Wasser getrunken hat, denn nur so funktioniert sein Nerven-Reizleitungssystem einwandfrei und somit auch der Muskeltest. Ist eines dieser Tests nicht im Gleichgewicht, muss ich hier zuerst für Ausgleich sorgen. Dies geschieht in der Regel durch Stimulation von bestimmten Körperakkupunktur-Punkten oder durch Wassertrinken.

Warum der Speicher über Kiefer- & Hüftgelenk?

Unser Nervensystem wird in ein zentrales – (Gehirn) und in ein peripheres Nervensystem (Rückenmark) aufgeteilt. Einfach beschrieben gibt es Nervenzellen (Neuronen), die Informationen vom Zentrum in die Peripherie leiten (efferente Nervenzellen) und solche, die von der Peripherie ins Zentrum leiten (afferente Nervenzellen).

Hüftgelenksschmerzen

Da der Kiefer und das Hüftgelenk unsere beiden grössten Gelenke im Körper sind, eignen sie sich optimal, um die sensomotorisch, afferenten Reize aufzunehmen und an das Zentralnervensystem zu übermitteln. Über die Rückkoppelung im Gehirn des Therapeuten werden die daraus gelesenenen Informationen über den efferenten Weg wieder zurück zum Klienten geleitet, wo über den Muskeltest weitere Informationen gelesen und verarbeitet werden können. Der Therapeut dient dadurch als erweitertes Glied zum Klienten und hält während der Behandlung eine Systemverbindung zu ihm aufrecht.

Zielüberprüfung

Ist nun das „Körperlese- & Speichersystem“ beim Klienten und bei mir in Ordnung (im Gleichgewicht), kann ich mich dem Ziel des Klienten zuwenden. Ich erfrage über den Muskeltest, ob das gewählte Ziel das Richtige ist, oder ob es angepasst oder verändert werden soll. Dies immer mit der Absicht, die Balance des Klienten zu erreichen. Dabei soll ich als Therapeutin wertefrei vorgehen und lediglich als Übersetzer dienen. So erkennt der Klient, wie er während und gegebenenfalls auch nach der Behandlung an sich arbeiten darf, damit er die gewünschte Veränderung erreicht. Der Klient soll dabei aktiv beteiligt sein. Er soll sein Ziel aussprechen. Manchmal soll er das Ziel selber aufschreiben und sich innerlich vorstellen, wie wenn er es schon erreicht hätte.

Aufspüren von Ungleichgewichten / Dysbalancen

Während der kinseiologischen Balance können wir auf Ungleichgewichte in struktureller, biochemischer, emotionaler oder energetischer Ebene stossen. Am Beispiel von oben zeigen sich u.a. Dysbalancen auf der strukturellen sowie auf der emotionalen Ebene.

Strukturelle Ebene

Die Strukturelle Ebene ist die körperliche Ebene, wozu neben dem Körper die gesamte Gehirnstruktur gehört. Verschiedene Kinesiologie-Richtungen haben sich insbesondere auf die Balacierung des Gehirns und den damit verbundenenen Nerven- & Muskelstrukturen gewidmet. Einer dieser Vertreter ist Paul Dennison, welcher sich mit dem „richtigen“ Lernen auseinandersetzte. Er hat dazu u.a. verschiedene Bewegungsübungen entwickelt.

Beim Klientenbeispiel wurden auf der Lateralitäts- und der Fokus-Ebene ein Ungleichgewicht gefunden. Bei der Lateralitätsebene geht es darum, dass deine rechte Gehirnhälfte weiss was deine linke – tut und umgekehrt. Ist diese Ebene nicht in Balance, treten Probleme auf sich gleichzeitigen zu bewegen und zu denken, was beispielsweise zu eingeschränkten Sinneswahrnehmungen und/oder Gleichgewichtsproblemen führen kann. Bei der Fokusebene kann das System zwischen vorne und hinten und umgekehrt hin und her kommunizieren. Ist diese Ebene im Ungleichgewicht, „kommst du vorne und hinten nicht mehr draus“. Daraus können Probleme entstehen wie sich zu verzetteln, Termine zu vergessen usw., oder einseitig nur das grosse Ganze zu sehen, aber die Details aus den Augen zu verlieren oder umgekehrt.

Letztlich sollen Mittellinien-, Längungs- und Energieübungen darin unterstützen, in die Balance zurückzufinden. Dazu können diese immer wieder durchgeführt werden und biten so die Möglichkeit, bei „Rückfällen“ gewappnet zu sein.

„Elefant“

Diese Rechts/Links-Mittellinien-Übung ist aus dem Brain Gym von Paul Dennison. Ursprünglich wurden diese Übungen für Kinder mit Lernschwierigkeiten entwickelt. Deshalb diese kindergerechten Namen.

Diese Übung hat folgende Wirkung:

  • Unterstützt Kurz-, Langzeitgedächtnis und Denkfähigkeit
  • Verbessert Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Wahrnehmung, Unterscheidungsfähigkeit und Speicherung
  • Unterstützt Informationsverarbeitung
  • Unterstützt besseres Höhren mit beiden Ohren und besseres Sehen mit beiden Augen
  • Aktiviert das Innenohr für ein besseres Gleichgewichtsgefühl
  • Löst Nackenmuskelverspannung

Die Übung wird wiefolgt durchgeführt:

Stehe aufrecht mit leicht gebeugten Knien. Stell dir in der Ferne eine grosse liegende Acht vor. Strecke einen Arm nach vorne aus und lege den Kopf auf deinen Arm ab. Schaue mit deinen Augen über den Arm hinaus in den Horizont zur liegenden Acht. Beginne nun langsam mit dem Arm eine liegende Acht nachzuzeichnen. Dabe sollst du mit dem Arm in der Mitte immer nach oben fahren. Mache die Übung bewusst langsam, damit du auch die Dinge in der Ferne sehen und benennen kannst. Die Bewegung ergibt sich aus dem Hüftbereich. Wechsle nach einer Weile die Seite.


Mittellinienbewegung

„Erden“

Diese Fokus-Übung hat folgende Wirkung:

  • Zentriert, erdet und entspannt
  • Fördert Selbstverständnis und Ausdruck
  • Verbessert Konzentration und Aufmerksamkeit und entspanntes Sehen
  • Fördert das Kurzzeit- & das Langzeitgedächtnis
  • Verbessert das Atmen
  • Fördert das Auffassungsvermögen sowie Organisationsfähigkeit für Denken & Reden
  • Vergrössert Stabilität und Koordination der Körperhaltung
  • Dehnt den Psoas-Muskel (der Psoas-Muskel ist dem Nieren-Meridian zugeordnet und durch die Übung wird entsprechend eine Stärkung des Nieren-Qi gefördert. Ist unser NierenQi geschwächt, fühlen wir uns ängstlich. Ein ausgeprägtes NierenQi zeigt sich im Vertrauen ins Leben, vergleichbar mit kräftigen Wurzeln, die einem Baum Halt geben.)

Die Übung wird wiefolgt durchgeführt:

Stehe aufrecht, stütze deine Hände in die Hüften, halte deine Füsse parallel zueinander, etwas mehr als schulterbreit auseinander. Blicke geradeaus. Nun drehe einen Fuss und damit auch das ensprechnede Knie im rechten Winkel nach aussen. Drehe deinen Kopf in dieselbe Richtung mit. Das Becken und der Oberkörper bleiben in senkrechter Position. Dabei atmest du tief ein- und aus und bleibst einen Moment lang in derselben Position bleiben. Danach abwechslungsweise auf die linke und rechte Seite drehen. Auch hier Übung langsam und zusammen mit dem Atem ausführen

Längungsübung

Vernetzung zum Thema des Klienten

Die beiden Brain-Gym-Übungen muss der Klient als ersten Balance-Ausgleich solange durchführen, bis dieser Bereich beim Muskeltest kein Ungleichgewicht mehr aufzeigte. Erinnern wir uns an das Ziel des Klienten: Er möchte sich besser konzentrieren und fokussieren können. Er möchte aus mehr inneren Ruhe und Klarheit heraus denken und agieren. Betrachten wir die Wirkung dieser Übungen, passen sie perfekt zum Ziel.

Emotionale Ebene

Da der Muskeltest noch weitere Ungleichgewichte aufzeigt, erfrage ich die nächste betroffene Ebene, welche bearbeitet werden will. Es zeigt sich die Emotionale Ebene. Mit der Hologramm-Technik ergeben sich folgenden Koordinaten: Dickdarm-Merdian & Gouverneursgefäss-Hauptmeridian

Themen des Dickdarm-Meridian: “ Nein sagen, zu dem, was nicht gewählt wurde“, „Loslassen, was nicht mehr benötigt wird“, „die Nase voll haben“, gesundes Abgrenzungsvermögen“, „gutes Konfliktmanagement“, „guter Umgang mit materiellen Belangen & Geld“, „Ausdauer durch Festhalten & Dranbleiben“.

Themen des Gouverneursgefäss-Meridian: „gute Konzentration und Fokussierung“, “ Eine Aufrechte Haltung einnehmen“, „Handlungsfähigkeit“, „pragmatische Durchsetzungskraft“, „Zu sich selber stehen“, „Erfolgreich sein“, „Der Betroffene erlebt sich als Teil der Gemeinschaft“.

Einstellungen – Glaubensmuster

Durch diese beiden Koordinaten stossen wir mittels einer festgelegte Tabelle auf eine Einstellung, die die Zielerreichung des Klienten möglicherweise stört:

„meine Unfähigkeit, mich angemessen abzugrenzen“

Für den Klienten ist diese Einstellung sehr sinnvoll und aufschlussreich. Er sieht eine Verbindung zum aktuellen unharmonischen Zustand, in dem er sich gerade befindet. Fasziniert sagt der Klient, dass er durch blosses Nachdenken nie auf diesen Zusammenhang gestossen wäre.

Blütenessenz

Richard Utt hat u.a. zu jeder Hologrammkoordination eine entsprechend Blüte zugeordnet. Zu den Koordinaten Dickdarm-/Gouverneursgefäss-Meridian gehört folgende Wüstenblüte: Canyon Grapevine (Weinrebe). Diese Blüte ist angezeigt bei Problemen, Grenzen zwischen mir und anderen zu ziehen.

Mögliche Herausforderungen: „Wenn ich von den Problemen anderer überfordert bin und mich damit verstricke.“ Wenn es viele Hindernisse in meinem Leben gibt. Wenn ich mich überanstrenge.“ „Oder wenn ich andere benötige um meine eigene Identität zu definieren.“

Weinreben-Blüte

Harmonisierende Wirkung der Blüte:

„Ich betrachte Hindernisse als Gelegenheiten.“ „Ich gebe reichlich, ohne Angst, dass ich mich verstricke.“ „Ich bin fähig Grenzen zu setzen und sie aufrechtzuerhalten.“ „Ich finde meinen eigenen Weg.“ „Ich kann in Gruppen von Leuten sein und mit der Gruppe in Beziehung sein, ohne dass ich mich mit den Mitgliedern verstricke.“

Beim Klienten klingt folgende Einstellung an: „Ich bin fähig Grenzen zu setzen und sie aufrechtzuerhalten.“ Dies bestätigt auch der Muskeltest und der Klient meint, dass es zum Thema insofern passe, dass er oft zu viel auf einmal machen wolle und sich dann verzetteln würde.

Betrachteten wir den Jahreszyklus der Weinrebe unten, werden die harmonisierenden Wirkungen sichtbar. Es geht um die Ausgewogenheit von Wirken im Aussen & Wachstum sowie Rückzug & Regeneration im Inneren.

Jährlicher Wachstumszyklus der Weinrebe

Der Klient soll nun mit Hilfe einer festgelegten Satzstruktur die Einstellung „meine Unfähigkeit, mich angemessen abzugrenzen“ transformieren und in eine positive Haltung…

„Ich bin fähig, Grenzen zu setzen und sie aufrechtzuerhalten.“

…umwandeln. 3x hintereinander liest er im Sitzen das genannte Satzgefüge durch. Durch Wiederholung verankert sich dieses tiefer in seinem System, auch wenn der Betroffene sie vom Verstand her noch nicht ganz erfassen kann. Über den Muskeltest ermittle ich, ob er das Aussprechen dieser neuen Haltung zuhause wiederholen soll und wenn ja, in welchen Intervallen und welcher Menge.

Weitere Balance-Techniken

Damit bringe ich die Hologramm-Koordinaten fortführend in Balance. Folgende Interventionen zeigen sich in der unten aufgeführten Reihenfolge mit dem Muskeltest:

Tibetanische 8:

MIt dieser Technik wird auf der elektromagnetischen Ebene mit Klang, Farbe oder mit meinen Händen weiter ausgeglichen. Beim Klienten ergibt sich mittels Muskeltest erneut der Dickdarm-Meridian, welchen ich mit der Farbe grün im Uhrzeigersinn aktiviere. Damit soll das Thema „Nein-Sagen“, sich bewusst abgrenzen zu können, gefestigt werden.

Die Farbe grün ist dem Holz-Element zugeordnet, zu welchem der Leber- & der Gallenblasen-Meridian gehören. Die Leber wird im ausgeglichenen Zustand in der TCM „der kreative Freigeist“ genannt. Ist diese Energie zugänglich, wird die Aggression zu einem Instrument, welchers bewusst eingesetzt werden kann, um Pläne und Ideen (aus dem Gallenblasenmeridian geschöpft) aktiv umzusetzen, anstatt nur davon zu träumen.

Somit wird für den Klient seine Kreativität zur Problemlösung aktiviert.

7-Elemente-Akkupunktur:

Mit dieser Interventionsmethode aktiviere ich über die Akupunkturpunkte Impulse zur Bewusstwerdung des Themas mittels einem festgelegten System aus der TMC. Themenbezogen stimuliere ich dieselben Koordinaten aus dem Hologramm. Dies bedeutet konkret, dass der Dickdarm-20-Akupunktur-Punkt auf beiden Körperseiten angeregt wird. Bei der Durchführung schmerzt die rechte Seite, was auf ein Ungleichgewicht auf der männlichen Yang-Körperseite hindeutet (linke Körperseite ist dem weiblichen Yin-Prinzip zugeordnet). Der Akupunkturpunkt Dickdarm-20 liegt rechts ud links von den Nasenflügeln und zeigt (neben der körperlichen Wirkung auf Gesichtsnerven und Nase) folgende Themen:

„Macht den Kopf nach oben auf und die Gedanken können sich freilaufen. Eine angenehme Klarheit breitet sich aus.“ Dadurch wird die Verbundenheit nach oben verstärkt und eine innere Sicherheit zeigt sich.

Der Klient ist erstaunt, wie zutrefffend dies zu seinem Them passt und freut sich, dass durch die Stimmulation dieser Punkte seine Zielerreichung unterstützt wird.

Tibetanisches 8:

Es zeigt sich der Gallenblasen-Meridian, welcher zum Thema ausgeglichen werden will. Bearbeiten tue ich mit der Farbe hellrot.

Hellrot ist die Farbe des „dienenden Feuers“ und dem Perikard- und dem 3-Facherwärmer-Meridian zugeordnet. Der Perikard-Meridian wird in der TCM der „Innernminister“ / der Minister der Freude genannt und ist der Beschützer des Herzens. Der 3-Facherwärmer-Meridian ist der „Aussenminister“ und ist der Gesamtoordinator unserer Organfunktionen. Letzlich ist er für unsere Immunität & Widerstandkraft auf allen Ebenen zuständig.

Die Themen des Gallenblasen-Meridians sind, sich mit unseren Bedürfnissen in der Aussenwelt auseinanderzusetzen und Entschlusskraft & Handlungsfähigkeit. Neben „verdauen“ auf allen Ebenen, geht es auch um das Grenzensetzen sowie das Übertragen von Verantwortung, damit losgelassen werden kann. Ein ausgeglichener Gallenblasenmeridisn kennt seine Grenzen und kann delegieren und somit Verantwortung übertragen.

Der Klient sieht hier den Zusammenhang zu sich selber, dass er oft vor lauter Bedürfnissen der Anderen seine eigenen Bedürfnisse ungenügend wahrnimmt. Überhaupt mächte er besser wahrnehmen, was seine wirklichen Herz-Bedürfnisse sind. Um diese Situation sinnvoll zu ändern, will er zukünftig bewusst mehr Zeit mit sich selber planen, damit er sich besser spüren lernt.

Handreflexzonen:

Ein „Entgiften“ auf allen Ebenen findet statt. Bei der Handreflexzone handelt es sich um lang zurückliegend abgespeicherte Gifte, auf allen Ebenen (Physische Gifte, Gedanken, Gefühle, Einstellungen). Diese Bearbeitung ermöglicht dem Klienten die Umsetzung in Richtung Ziel von Loslassen und Neuausrichtung. Auch hier wende ich die bisherigen Hologramm-Koordinaten an.

Fussreflexzonen:

Mit dieser Methode werden nun die Themen bezogenenen, kurzfristig abgespeicherten Gifte auf allen Ebenen bearbeitet und transferiert.

Vernetzung zum Thema des Klienten

Auch die Hologramm-Technik verfolgt weiter die Zielerreichung. Mittels der Koordinaten Dickdarm-Meridian & Gouverneursgefäss-Meridian konnte näher aufgezeit werden, an was der Klient arbeiten soll, um seine gewünschte Veränderung zu erreichen. Durch die Blüten-Aussagen erkannte der Klient, wohin er vermehrt seine Aufmerksamkeit lenken darf. Mit den weiteren Bearbeitungsmethoden erfährt der Klient eine Unterstützung in Richtung Zielerreichung auf körperlichen – (Akkupunktur, Reflexzonenbearbeitung Hand & Fuss) und energetischen Ebene (Tibetanische 8).

Balance-Abschluss & Integration und Transferierung in den Alltag

Im Gespräch während der Balance sowie im Nachgespräch stellen wir gemeinsam Übungsmöglichkeiten zusammen. Diese sollen den Klienten darin unterstützen, das aus der aktuellen Balance Erfahrene weiter umzusetzen und zu wandeln. Er soll das Gelernte verankert, um zukünftig nicht wieder ins selbe Ungleichgewicht zurückzufallen zu müssen. Neben den Brain-Gym-Übungen ist eine solche Intervention, sich einen Tag pro Woche herauszunehmen, wo der Klient sich bewusst um sich selber kümmern soll. Während dieser Zeit ist er weder per Handy – noch per Mail – noch vor Ort erreichbar. Die anderen dürfen ihm dann eine Zeitlang egal sein und nur er zählt. So wird der Klient sich selbst bewusster, kann sich deutlicher spüren und daraus klarere Entscheidungen treffen. Der Klient freut sich auf die Umsetzung.

Zielüberprüfung

Betrachten wir nochmals das eingangs gewählte Ziel: Klient möchte sich besser konzentrieren und fokussieren können. Er möchte aus innerer Ruhe und Klarheit heraus denken und agieren.

Der Klient fühlt sich viel entspannter als zu Beginn der Behandlung. Aus seiner Sicht haben alle Interventionen Sinn gemacht und durch Abfrage der Muskeln ist das Ziel für heute erreicht. Er fühlt sich nun viel ausgeglichener und zentrierter und ist guten Mutes, den Alltag neu anzugehen und einen Selbstpflege-Tag zu gestalten und auszuprobieren.

Ausblick

Das obern genannte Beispiel ist nur eine Möglichkeit von Vielen, wie Kinesiologie ein Thema aufnehmen und auf den 4 Ebenen bearbeiten und wandeln kann. Es gibt auch ganz physische Themen wie z.B. Schmerzen aller Art, Allergien, usw., welche über diese Methode, ergänzend zur Schulmedizin, sehr positive Ergebnisse zeigen.

Gerne unterstütze ich auch dich bei deinen Zielerreichungen. Finden wir gemeinsam Wege und Verknüpfungen heraus, auf die du durch blosses Nachdenken nie gekommen wärst. Kinesiologische Methoden bieten dir dazu Interventions- und Übungsmöglichkeiten, um auch in Krisenmomenten bewusst ein oder mehrere Hilfsmittel zur Verfügung zu haben.

Ursula

Als Mutter, Freundin, Arbeitskollegin, Vorgesetzte und Mensch bin ich bestrebt mich stetig weiter zu entwickeln und meinem Herzen zu folgen.

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1 Kommentar

  1. F.L.

    Sehr interessante Darstellung einer Kinesiologischen Balance.

    Antworten

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